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Gerhard
Goßmann´s Grafiken zeichnen sich besonders durch ihre Detailtreue
aus und sind oft durch seinen persönlichen Eindruck und die dadurch
entstehende Stimmung gezeichnet.
Als Soldat zeichnete Goßmann Bilder, welche seine
Kriegseindrücke darstellten. Hungernde Menschen, tote Soldaten,
Flüchtlinge, Tote und sinnlose Zerstörung.
Von Goßmann´s Eindrücken zeugen auch seine Skizzenbücher
von den zahlreichen Studienreisen, welche ihn unter anderem nach
Ägypten, Kuba, Korea, Vietnam und Jugoslawien führten. Oft
entstanden schnelle Zeichnungen vor Ort, welche das alltägliche
Leben einfingen. Es gibt Kenner, welche behaupten, er sei hiermit
schneller fertig gewesen, als sie ihren Fotoapparat ausgepackt und
eingestellt hatten. (Dies kann aber auch an der damaligen Technik
gelegen haben). Bevorzug wurden hierbei von ihm der Bleistift,
Kugelschreiber und die Zeichenkohle.
Wieder zu Hause, in seiner Heimatstadt Fürstenwalde,
dienten diese Skizzen als Vorlage für die wunderschönen
Landschaftsbilder, egal ob in Öl gemalt, mit der Feder gezeichnet
oder als Radierung umgesetzt.
Jedoch nicht nur Urlaubseindrücke finden sich in
seinem grafischen Wirken wieder, bekannter sind seine zahlreichen
Illustrationen zu den zahlreichen Büchern. Wer kennt sie nicht, die
Grafiken und Illustrationen zu Don Quichote, den zahlreichen Kinder- und
Jugendbüchern, von Jules Vernes "Der Südstern" bis zu Coopers "Der
letzte Mohikaner". Hierbei handelte es sich vorrangig um die
Drucktechnik der Radierung.
Aber auch Spaß und Humor waren es Gerhard Gossmann wert grafisch
umgesetzt zu werden. So gab es immer wieder neue
Spielkarten, zum Teil nachkoloriert mit unterschiedlichsten Motiven.
Einige davon können Sie in der
Online-Galerie
betrachten.
Viele kleine Grafiken zum Schmunzeln finden sich auch
in dem Buch "Limeriks".
Goßmann als Maler
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